Mennonitisches Friedenszentrum Berlin

deutsche Organisation

Das Mennonitische Friedenszentrum Berlin (MFB) ist ein Projekt der Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden (VDM) im Rahmen der ÖRK-Dekade zur Überwindung von Gewalt. Der Sitz befindet sich in Berlin-Lichterfelde. Die VDM ist eine der Regionalkonferenzen der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden.

Mennonitisches Friedenszentrum Berlin, Promenadenstr. 15b, Berlin-Lichterfelde

Aufgaben

Bearbeiten

Die Arbeitsschwerpunkte des MFB liegen in der kritischen Begleitung von Politik und Weltgeschehen, in der Gewaltprävention durch Netzwerkarbeit, und einer Kooperationen zur Konflikttransformation in Simbabwe.

Geleitet wurde das 2005 gegründete Zentrum bis 2021 von Martina Basso, die bis 2012 auch als Pastorin der Berliner Mennoniten-Gemeinde angestellt war und seit 2016 als Geschäftsführerin und stellvertretende Vorsitzende der VDM tätig ist[1]. Seit Januar 2025 ist Ronél Meylahn Leiterin des MFB.[2] Die Arbeit wird von einem Beirat unterstützt, dessen Sprecherinnen Christiane Jantzen und Sandra Janzen sind[3].

Vernetzung

Bearbeiten

Das Friedenszentrum ist Mitglied der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft der Freikirchen (ÖAF) in Berlin.[4] Im Mai 2010 fand die erste gemeinsame Sitzung des Beirats mit dem Vorstand des Deutschen Mennonitischen Friedenskomitees statt.[5]

  1. Leiterin | Mennonitisches Friedenszentrum Berlin. Abgerufen am 9. Februar 2023 (deutsch).
  2. Ronél Meylahn übernimmt Leitung des Mennonitischen Friedenszentrums Berlin. Mennonews.de, abgerufen am 15. Januar 2025.
  3. Mennonitisches Friedenszentrum Berlin: Neue Leitung und frische Impulse ab 2025. Mennonews.de, abgerufen am 15. Januar 2025.
  4. Ökumenischer Rat Berlin-Brandenburg (ÖRBB): Ökumenische Arbeitsgemeinschaft der Freikirchen (ÖAF) (Memento vom 19. Juli 2010 im Internet Archive)
  5. Gemeinsam für den Frieden: MFB und DMFK. In: Mennonews.de. Abgerufen am 10. Juli 2010.
Bearbeiten