Trierer Straße 65 (Weimar)
Das Wohnhaus Trierer Straße 65 (ehemals Lassenstraße 23) ist ein Bauwerk des Jugendstils. Es befindet sich an der Ecke zur Paul-Schneider-Straße.
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Das Gebäude wurde 1904 nach dem Entwurf von Rudolf Zapfe errichtet. Es gilt als eines der bedeutendsten Jugendstilbauten in Weimar.[1] Es weist einen unregelmäßigen Grundriss auf. Die Fassaden haben Balkone und Stuckornamente. Der wohl prominenteste Mieter war einer der besten Liszt-Interpreten seiner Zeit, der Pianist und Pädagoge Bruno Hinze-Reinhold, der zudem von 1916 bis 1933 die Weimarer Musikhochschule leitete. Es befindet sich noch heute im Besitz der Familie Knabe.[2] In der Trierer Straße war der 1932 gegründete Knabe Verlag Weimar ansässig.[3] Inzwischen ist der von Steffen Knabe geführte Kinderbuchverlag am Herderplatz 11.[4]
Das Gebäude steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale).
Weblinks
Bearbeiten- Rudolf Zapfe. Werkübersicht. In: art.nouveau.world
Einzelnachweise
Bearbeiten- ↑ Art. Zapfe, Rudolf, in: Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 501.
- ↑ Christiane Weber: Villen in Weimar. Bd. 2, RhinoVerlag, Arnstadt und Weimar 1997. ISBN 978-3-93208-112-5, S. 111–118.
- ↑ Knabe Verlag Weimar auf finde-offen.de
- ↑ Impressum des Knabe Verlag Weimar auf kinderbuch24.de
Koordinaten: 50° 58′ 46,4″ N, 11° 18′ 59,2″ O