Waldfriedhof Syke
Der Waldfriedhof Syke liegt in der Kernstadt Syke im niedersächsischen Landkreis Diepholz. Es ist der Begräbnisplatz für die Verstorbenen aus dem Kirchspiel Syke. Zu diesem Kirchspiel gehören außer der Kernstadt Syke die Syker Ortsteile Schnepke und Steimke.
Beschreibung
BearbeitenDer ca. 220 Meter lange und maximal ca. 160 Meter breite Friedhof liegt östlich der B 6 (= „Herrlichkeit“) am Nordrand des 425 ha großen Waldgebietes Friedeholz.
Geschichte
BearbeitenDie erste Beerdigung auf dem Friedhof fand im Februar 1915 statt. Die Friedhofskapelle wurde im Jahr 1930 errichtet und 1983 erweitert.
Vorgänger-Friedhöfe waren ein kirchlicher Friedhof bei der 1704/05 errichteten Kirche und ein kirchlicher Friedhof („Alter Friedhof“) an der heutigen B 6 (Herrlichkeit), der 1837 angelegt und 1937 geschlossen wurde; dort sind einige Grabsteine erhalten.[1]
Besonderheiten
BearbeitenHoffungspfad
BearbeitenDer „Hoffungspfad“[2] befindet sich in der Nähe der Friedhofskapelle (Koordinaten: 52° 55′ 24″ N, 8° 49′ 44,7″ O ).
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Das Rasenlabyrinth ist Teil des Hoffnungspfades
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Erläuterungstafel zum Hoffnungspfad
Pastorengräber
BearbeitenDie „Pastorengräber“[3] befinden sich in der Nähe der Friedhofskapelle am Rand des Rasenlabyrinths (Koordinaten: 52° 55′ 24″ N, 8° 49′ 44,7″ O ).
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Grabstätte für Carl (1865–1915; Pastor zu Syke 1896–1915) und Anna Lampe
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Grabstätte für Fritz (Pastor; 1916–1996) und Dr. med. Erika Schmidt-Mahla (geb. Berlin; 1922–2008)
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Grabstätte für Wilhelm (Pastor; 1897–1977) und Johanne Janssen (1907–2002)
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Grabstätte für Gustav Lassahn
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Grabstätte für Wilhelm Tesch (Pastor; 1945–2015)
Superintendenten-Gräber
BearbeitenDie „Superintendenten-Gräber“[4] befinden sich in der Nähe der Friedhofskapelle am Rand des Rasenlabyrinths (Koordinaten: 52° 55′ 24″ N, 8° 49′ 44,7″ O ).
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Grabstätte für Eberhard (Superintendent; 1885–1954) und Edda Hafermann (geb. Poppinga; 1891–1990)
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Grabstätte für Gunther (Superintendent; 1907–1980) und Christa Westphal (geb. Collin; 1908–1961)
Soldatengräber
BearbeitenSoldatengräber I
BearbeitenDie „Soldatengräber I“[5] befinden sich links vom Haupteingang zum Friedhof (Koordinaten: 52° 55′ 23,6″ N, 8° 49′ 40,7″ O ). Auf den fünf schlichten Holzkreuzen sind neben den Namen die genauen Geburts- und Todesdaten festgehalten.
- W. Iwantschenko (1873–1918)
- Valentin Thamm (1883–1917)
- Wilhelm Fanter (1893–1914)
- Waslaw Pokorny (1922–1942)
- Viktor Jaskulla (1910–1940)
Soldatengräber II
BearbeitenDie „Soldatengräber II“[6] befinden sich in der Nähe der Friedhofskapelle am Rand des Rasenlabyrinths (Koordinaten: 52° 55′ 24,1″ N, 8° 49′ 44,3″ O ). Auf den vier Grabsteinen aus Buntsandstein sind neben den Namen Geburts- und Todesdaten festgehalten.
- Emil Haut
- Robert Glust
- Max Lekat
- Wilhelm Gaulke
Weblinks
Bearbeiten- Waldfriedhof Syke auf friedhof-syke.wir-e.de (= Website der ev.-luth. Christus-Kirchengemeinde Syke)
- Waldfriedhof Syke. Spuren zwischen Himmel und Erde am 22. August 2022 auf weser-kurier.de
- Syke, Ev.- luth. Waldfriedhof auf kriegsgraeberstaetten.volksbund.de
Einzelnachweise
Bearbeiten- ↑ Syke auf kirchengemeindelexikon.de; darin: Friedhof
- ↑ Commons: Hoffungspfad – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- ↑ Commons: Pastorengräber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- ↑ Commons: Superintendenten-Gräber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- ↑ Commons: Soldatengräber I – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- ↑ Commons: Soldatengräber II – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Koordinaten: 52° 55′ 25,3″ N, 8° 49′ 45,8″ O